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Blohm und Voss Ha 138 'Der fliegende Holzschuh' |
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Ha 138 V1, D-ARAK, noch mit Knickflügel |
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BV 138 A-01, D-ADJE, bereits mit geradem Flügel |
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Eine BV 138 C-1, der SAGr. 130, wird zur Vergrößerung ihrer
Reichweite auf freier See von einem U-Boot betankt |
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Eine weitere (oder gleiche) BV 138 C-1 der SAGr. 130 |
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BV 138 C der KüFlGr. 406 |
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BV 138 C-1, 3.(F)/SAGr. 125 |
Das dreimotorige, in Konkurrenz zur Do 24 für
Fernaufklärung über See entwickelte Flugboot schien zuerst ein
Fehlschlag zu werden. Die V1, D-ARAK, die mit Flugkapitän Helmut
Wasa Rodig am Steuer am 15. Juli 1936 erstmals flog, zeigte
überaus schlechte Flugeigenschaften. Der ursprüngliche, nach
oben geknickte, ebenfalls um einen Rohrholm herum aufgebaute
Flügel zeigte im Bereich vom Rumpf bis zum Knick starke Ablösung
der Strömumg. Er musste deshalb vollkommen umkonstruiert werden
in eine gerade durchlaufende Form. Der verhältnismäßig kurze
Rumpf, die beiden Leitwerksträger und die weit außen
angebrachten Stützschwimmer ergaben ein ungewohntes Aussehen.
Sowohl V1 als auch die erst ein Jahr später (23. Juli 1937) zum
Fliegen gekommene V2, D-AMOR, hatten noch die Bezeichnung Ha
138. Erst das dritte Flugzeug, die A-01 D-ADJE, später TW+BC,
hieß BV 138. Als Motoren waren vom RLM die bei der Lufthansa
bewährten Dieselmotoren Jumo 205 vorgeschrieben worden. Dank der
Leitwerksträger konnte mit einem MG 151 im hydraulischen
Drehturm HDL 151 vorne und mit zwei MG 131 in getrennten
Abwehrständen hinten eine starke Abwehrbewaffnung eingebaut
werden. Zur Zeit des Norwegenfeldzuges wurden einige BV 138 A-0,
meist mit Besatzungen von den E-Stellen, eiligst als Transporter
eingesetzt. Doch erst ab Juni 1940 kamen die ersten 25 A-1
Flugzeuge zu den Schulen und Ergänzungseinheiten. Es folgten
weitere 20 B-1, bis die endgültige Ausführung C-1 sowohl bei
Blohm und Voss, als auch bei Weserflug in Großserie ging. Danach
erfüllten die BV 138 bei ihren Verbänden die ihnen zugeteilten
Aufgaben als Seeaufklärer, meist von Norwegen aus. Sie flogen
ständig Patrouillen über der Nordsee und den arktischen
Gewässern und begleiteten die berühmten Nord-Kap-Geleitzüge.
Eine Ausführung wurde mit Minenring zum Räumen von Minen, eine
andere, mit Schiffssuchgerät ausgestattet, zur Bekämpfung
feindlicher U-Boote eingesetzt. Für eine Aufgabe über See war
die BV 138 aber völlig unbrauchbar, das war die Seenotrettung.
Dafür eignete sich aber die seinerzeit unterlegene Konkurrentin
umso besser, die Do 24. |
Baureihen: A, B, C, MS, V |
z.B.Typ: | Verwendungszweck: |
BV 138 MS |
Minen-Such-Flugboot |
BV 138 C-1 |
Aufklärer |
Werte am Beispiel von: |
BV 138 C-1 |
Länge: |
19,85 m |
Sannweite: |
26,94 m |
Höhe: |
5,91 m |
Besatzung: |
6 |
Motor: |
Jumo 205 D |
Leistung: |
3 x 700 PS |
Vmax: |
285 km/h |
Reichweite: |
5000 km |
Gipfelhöhe: |
4200 m |
Bewaffnung: |
2 x MG 151/20 |
1 x MG 131 |
Dreiseitenansicht BV 138 MS

Anstrich
Ha 138 V1; D-ARAK |
BV 138 A-01; D-ADJE |
BV 138 C-1 |
BV 138 C-1; 1.(F)/Sagr. 130
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